18. Mai 2010

Comicsalon in Erlangen, die Zweite.
Dank der Nürnberger Buchhandlung Ultra-Comix können wir am Stand von Gringo die Blutorks-Romane zum Verkauf anbieten, die sich interessierte Leser von mir und – das wird es einmalig nur an den vier Tagen in Erlangen geben – dem Kartenzeichner Jürgen Speh signieren lassen können.
Wenn Meister Speh gut drauf ist, malt er dem einen oder anderen vielleicht sogar eine kleine Zeichnung mit hinein. Also, wenn das kein Grund ist, in Erlangen vorbeizuschauen…

Übrigens bringt Gringo-Comics-Mastermind Holger Bommer die letzten Exemplare von »Kurzer Prozess Nr. 5« mit, das ist die Ausgabe, in der alle enthaltenen Comics von mir getextet wurden. Wer will, kann sich auch dieses Heft signieren lassen.

Am Freitag, den 4. Juni, werde ich außerdem von 13:00 bis 14:00 Uhr und von 17:00 bis 18:00 Uhr am Stand von Panini sitzen und dort meine Stalker-Trilogie signieren.
Für alle Spiele-Fans die ideale Gelegenheit, mich einmal live in Aktion zu erleben.


14. Mai 2010

Ab heute ist die neue Ausgabe des Fantasy-Magazins Nautilus erhältlich, das ist gleich zweifach ein Grund zum jubeln. Ganz allgemein, weil es sich um die Ausgabe 75 handelt, also um ein echtes Jubiläum, das sich angesichts des immer stärker schrumpfenden Zeitschriftenmarktes wirklich sehen lassen kann. Und für mich ganz persönlich, weil darin ein zweiseitiger Artikel über die Blutorks enthalten ist, der aus einer Besprechung der kompletten Trilogie besteht, und dem Interview, das Utz Anhalt mit mir kurz vor Ostern geführt hat.


22. April 2010


Der Comicsalon in Erlangen wirft seine ersten Schatten voraus!
Auch in diesem Jahr erhalten Besucher als Gratisgimmick ein Stickeralbum im Panini-Stil, in dem kostenlos an den Verlagsständen ausliegende Zeichner- und Autoren-Porträts gesammelt und eingeklebt werden können. Ich werde ebenfalls mit einem Motiv vertreten sein, das Jürgen Speh – von dem die Landkarten in meinen Ork-Romanen stammen – für mich gestaltet hat. Heute hat er mir die endgültige Vorlage zugemailt und ich bin von seinen Fähigkeiten wieder einmal hellauf begeistert.
Im Juni wird mein Aufkleber dann am Stand von »Gringo Comics« in Erlangen ausliegen.


10. April 2010

Im Kulturteil der Neuen Presse ist heute ein Artikel erschienen, in dem es um »die netten Schädelspalter aus Hannover« geht. Damit sind natürlich die Blutorks gemeint, denen ich nach Meinung des Journalisten Stefan Gohlisch mit meiner Trilogie »ein Denkmal gesetzt« habe.
Neben den weiteren Berichten auf der Seite, in denen es um so illustere Persönlichkeiten wie Malcolm McLaren und Claus »Percy Stuart« Wilcke geht, macht sich der launig geschriebene Text wirklich sehr gut. Nur die Abbildung des ersten Romans hätte für meinen Geschmack ein wenig größer ausfallen dürfen, aber man kann halt nicht alles haben.


31. März 2010

Heute hat mich der Journalist und Historiker Utz Anhalt für das Fantasy-Magazin »Nautilus« interviewt (bevor er sich über die Ostertage nach London abgesetzt hat, der Glückliche). Wenn alles wie vorgesehen klappt, wird sein Artikel in der Nautilus-Ausgabe # 75 erscheinen.


29. März 2010

Heute sind die Belegexemplare des aktuellen Heavy Metal Magazins eingetroffen.
Unser Beitrag »Voodoo Derivat« eröffnet als erste Geschichte einen bunt gemischten Bilderreigen, in dem sogar Altmeister Milo Manara vertreten ist.
Carsten Dörr und ich können also rundum zufrieden sein.


26. März 2010

Am Donnerstag und Freitag vergangener Woche war ich auf der Leipziger Buchmesse, um einige alte Freunde zu treffen und berufliche Kontakte aufzufrischen. Ich habe mich relativ spontan zu der Fahrt entschlossen, deshalb war ich vermutlich auch der einzige anwesende Phantastik-Autor, der NICHT auf der Fantasy-Leseinsel aus seinem Roman vorgelesen hat. (Naja, auch eine Art von Alleinstellungsmerkmal, das ich vielleicht beibehalten sollte. Das käme auch meiner natürlichen Scheu vor größeren Publikumsansammlungen entgegen. :-)

Auf jeden Fall hatte ich so genügend Zeit, um Redakteure wie Jo Löffler bei Panini von der Arbeit abzuhalten und den einen oder anderen Plausch mit Kollegen wie Gerd Rottenecker, Sascha Vennemann oder Frank Rehfeld zu führen.
An beiden Tagen hat es mich immer wieder an den Stand des Fabylon-Verlags verschlagen, wo ich von Uschi Zietsch und Gerald Jambor äußerst spendabel mit Keksen und Getränken bewirtet wurde.
Ganz besonders habe ich mich außerdem über ein Widersehen mit Boris Koch gefreut, den ich schon seit Mitte der Neunziger Jahre kenne, als wir noch beide Kurzgeschichten im Daedalos-Magazin veröffentlicht haben. Boris hat mir bei der Gelegenheit einen interessanten Kontakt vermittelt, der es mir in Kürze erlauben wird, signierte Ausgaben der Blutork-Trilogie anzubieten.
Näheres dazu vermelde ich hier, sobald die nötigen Vorbereitungen getroffen sind.


16. März 2010

Heute habe ich die Belege für den dritten Blutork-Band »Der Befreier« von der Post abgeholt. Das Paket war schwerer als gewöhnlich, denn es lagen fünf Exemplare mehr als erwartet im Karton. Des Rätsels Lösung für die unerwartete Dreingabe erhielt ich von meinem Redakteur Holger Kappel: Wegen der hohen Vorbestellzahlen musste der Verlag die erste Auflage des »Befreiers« gleich um eine weitere aufstocken, dafür wurden die zusätzlichen Belege fällig.
Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut und beim tragen gerne ein paar Schweißtropfen mehr vergossen.


19. Januar 2010

Manfred Ilsemann ist nicht nur ein Comichändler, der mich seit vielen Jahren mit meiner monatlichen Dosis an franko-belgischen Bildergeschichten versorgt, sondern auch ein unermüdlicher Kleinverleger, der immer wieder bestrebt ist, junge Talente zu fördern.
Für seine Anthologie »Der Chef ist auf Reisen« hatte er diesmal die Idee, phantastische Kurzgeschichten zu sammeln, die alle in Hannover spielen. Das war ein Gedanke, der mir von Anfang an gut gefallen hat, darum war ich auch gerne bereit, ein Vorwort dafür zu schreiben.

In der heutigen Ausgabe der hannoverschen Tageszeitung »Neue Presse« wurde Manfred nun kräftig für sein Engagement belohnt, denn im Lokalteil widmet sich eine ganze Zeitungsseite der kurz vor Weihnachten erschienenen Anthologie. Neben einer ausführlichen Besprechung und mehreren Autorenvorstellungen druckte die NP auch ein Interview ab, in dem ich zum Thema Phantastik und Hannover Stellung beziehe.
Wer Interesse daran hat: eine Online-Version des Interviews ist hier zu finden.


12. Januar 2010

Trotz eisiger Kälte und glatten Bürgersteigen brachte mir der Postbote heute meine Belege für den zweiten Band der Blutork-Trilogie vorbei. Auch wenn ich mich damit wiederholen mag: es ist wirklich immer wieder ein aufregendes Gefühl, die druckfrischen Exemplare in Händen zu halten!


13. November 2009


Heute brachte mir der Postbote die Belegexemplare für den ersten Band meiner Blutorks-Trilogie. Ich muss zugeben, ich war schon ein wenig aufgeregt beim auspacken. Für einen Autoren ist es natürlich immer ein tolles Gefühl, das erste frisch gedruckte Exemplar seines neusten Werkes in die Hand zu nehmen, aber eine so tolle Aufmachung wie »Der Krieger« hatte bisher noch keines meiner Bücher. Das fängt schon mit dem beeindruckenden Cover von Kerem Beyit an, geht weiter über die wirklich edle Klappbroschur, bis hin zu den beiden Landkarten von Jürgen Speh, für die der Verlag sogar zwei Zusatzfarben spendiert hat.
Das sieht wirklich alles sehr ansprechend aus.
Ganz ehrlich: Würde ich dieses Buch von einem anderen Autoren im Laden liegen sehen, ich würde es sofort in die Hand nehmen, um Näheres über den Roman zu erfahren.
Und das ist ja schon mal der wichtigste Schritt, um neue Leser anzusprechen.

Obendrein gab es noch eine Mail von Debby Yanover, die mir mitgeteilt hat, dass der Comic Voodoo-Derivat von Carsten Dörr (Zeichnungen) und mir (Story und Text) für die kommende Mai-Ausgabe von Heavy Metal eingeplant wurde. Wie in den USA üblich, bezeichnet der Covermonat das Datum, bis zu dem das Magazin ausliegen wird.
Erscheinen wird es dagegen schon am 23. März 2010.

Bereits ab heute im deutschen Zeitschriftenhandel erhältlich ist dagegen die neue Ausgabe von VIRUS, einem waschechten Horror-Magazin, das neben zahlreichen News und Reviews auch den brandneuen Comic »Sternenbraut« enthält, den der Stuttgarter Martin Frei nach meiner Textvorlage gezeichnet hat. Martin ist schon seit über zwanzig Jahren im Comicgeschäft tätig und ein Zeichner, mit dem ich schon lange gerne mal zusammenarbeiten wollte. Ich freue mich wirklich, dass das mit diesem Fünfseiter endlich geklappt hat.


07. September 2009

Vor einigen Wochen erhielt ich eine Anfrage der Computerspielezeitschrift GEE, ob ich mich für die kommende Ausgabe an dem Themenschwerpunkt »Die Zukunft der Spiele« beteiligen möchte. Dazu wurden mehrere SF-Autoren gesucht, die in einer Kurzgeschichte aufzeigen, wie sich die Welt der digitalen Spiele in den nächsten einhundert Jahren verändern könnte. Kurzgeschichte bedeutete in diesem Fall übrigens wirklich sehr kurz, denn der Text durfte nicht mehr als 3.000 Zeichen umfassen. Mein erster Entwurf war prompt doppelt so lang, so dass ich den Plot noch einmal ordentlich eindampfen musste.
Das Ergebnis ist inzwischen in der aktuellen Ausgabe der GEE erschienen.
Neben meinem Beitrag »Ein verdammt harter Job« sind in der Nr. 47 auch noch Geschichten von Thorsten Küper, Uwe Post, Frank Hebben, Karla Schmidt und meiner geschätzten Maddrax/Stalker-Kollegin Claudia Kern enthalten.


20. Mai 2009

Inzwischen liegt in den USA die neue Heavy Metal-Ausgabe an den Kiosken aus. Sie enthält u. a. den Comic »Mission Accomplished«, den Andreas Schulze (Zeichnungen) und Holger Bommer (Kolorierung) nach meiner Textvorlage gestaltet haben.


03. Mai 2009

Seitdem die Cover der Blutorks-Trilogie auf der Blanvalet-Seite und bei verschiedenen Internet-Buchhändlern einsehbar sind, gehen bei mir die ersten Anfragen ein, um was es in den drei Romanen gehen wird. Zuviel möchte ich vorab natürlich noch nicht verraten, aber soviel kann ich schon mal durchblicken lassen: mein Ork-Volk ist eine ganz eigene Kreation, die sich an keine speziellen Vorbilder orientiert. Die Bezeichnung Blutorks rührt übrigens daher, dass diese rauen Kerle an das Blut der Erde glauben, also an die Lavaströme, die das Erdinnere durchziehen.
Was es damit genau auf sich hat?
Wer das erfahren möchte, muss sich leider noch bis zum Dezember gedulden.


22. April 2009

Seit Anfang der Neunziger Jahre bin ich mit vielen deutschen Comiczeichner gut bekannt oder sogar befreundet, aber mit nur wenigen telefoniere ich so häufig wie mit Jürgen Speh alias »Geier«, der seit einiger Zeit auch für den Buchmarkt arbeitet.
Illustrationen und Vignetten aus seiner Feder wurden bereits in Romanen von Ken Follet, Rebecca Gablé und Kristin Falck veröffentlicht. Für meine Fantasy-Trilogie über die »Blutorks« hat er kürzlich eine Landkarte entworfen, die bei Blanvalet so großen Anklang fand, dass er sofort mit einer weiteren Aufgabe betraut wurde.
Heute durfte ich schon mal einen kleinen Blick auf die Karte werfen, die er für Frank Rehfelds nächsten Roman »Zwergenbann« gezeichnet hat. Das Ergebnis ist (wie nicht anders zu erwarten) ebenfalls hervorragend ausgefallen. Deshalb wage ich an dieser Stelle schon mal die erfreute Prognose, dass zukünftig auch noch weitere Blanvalet-Kollegen in den Genuss von Geiers Arbeiten kommen werden.


14. April 2009

In diesem Jahr hatte der Osterhase leichte Verspätung, denn die Belege für die Mai-Ausgabe des Fantasy-Magazins Heavy Metal lagen erst heute im Briefkasten. Das Heft wird in Deutschland vor allem über Comic-Fachgeschäfte verkauft, liegt aber auch in großen Bahnhofsbuchhandlungen aus. Wer sich für unseren Beitrag »Fire Singer« interessiert, kann dort einen Blick hineinwerfen.


26. Februar 2009

Heute wurden mir von Blanvalet die fertigen Cover zu meiner Fantasy-Trilogie geschickt.
Die Motive haben mir so gut gefallen, dass ich mir gleich eins davon als Hintergrund auf den Desktop gelegt habe!


21. Februar 2009

Manchmal bereitet es einfach Freude, einen Kollegen weiterzuempfehlen. Besonders, wenn die positive Resonanz so prompt erfolgt. Letzte Woche habe ich Kevin Eastman auf einen Vierseiter von Zeichner-Urgestein Martin Frei aufmerksam gemacht, gestern erreichte mich eine Mail, dass die Geschichte für Heavy Metal angekauft wurde.
Herzlichen Glückwunsch, Martin!


19. Januar 2009

Heute habe ich die ersten Cover-Entwürfe für meine Trilogie bekommen. Die Skizzen sehen wirklich phantastisch aus und haben alle meine Erwartungen übertroffen. Die Bilder für den ersten und den dritten Band können eigentlich 1:1 umgesetzt werden. Für das zweite Motiv haben Holger Kappel und ich noch einige Verbesserungswünsche formuliert.
Insgesamt bin ich mit der angepeilten Optik ausgesprochen zufrieden.


15. Januar 2009

Gestern erhielt ich die Nachricht, dass ich auch in der Juli-Ausgabe von Heavy Metal vertreten sein werde. Diesmal geht es um eine Science Fiction-Geschichte.
»Auftrag ausgeführt« wurde von Andreas Schulze umgesetzt, der normalerweise als Hintergrund-Zeichner für die Comicserie »Die Abrafaxe« arbeitet. Mit uns beiden dürfen sich auch Holger Bommer und Claudia Kern freuen, die erneut die Kolorierung (Holger) und die Übersetzung (Claudia) übernommen haben.
Der Erstverkaufstag dieser Juli-Ausgabe ist übrigens der 5. Mai 2009.
Zum Glück konnte mir mein alter Maddrax-Kollege Timothy Stahl kürzlich erklären, warum nordamerikanische Magazine immer so viel früher erscheinen, als auf ihren Covern angekündigt ist. In den USA benennt das aufgedruckte Datum nicht den Erscheinungstermin, sondern den, bis zu dem das Heft im Verkaufsregal ausliegen soll.
Darauf muss man erstmal kommen.


31. Oktober 2008

Vor einigen Wochen hat sich Kevin Eastman bei mir gemeldet und Interesse an weiteren Comics für sein Magazin Heavy Metal bekundet. Gestern erhielt ich nun eine Email aus seiner New Yorker Redaktion, mit der Nachricht, dass die Story »Feuersänger« für die Mai-Ausgabe 2009 eingeplant ist. Die Verträge sind bereits in der Post.
Pünktlich zu Halloween können sich also Oliver Ferreira (Zeichnungen), Holger Bommer (Kolorierung) und meine Wenigkeit über eine weitere Veröffentlichung in den USA freuen.


22. Oktober 2008

In dieser Woche prangt auf der Rückseite der aktuellen Perry Rhodan Ausgabe (Nr. 2461) eine ganzseitige Anzeige für meine Stalker-Trilogie.
Ganz ehrlich, die gefällt mir fast noch besser als das Cover. :-)


20. Oktober 2008

Die Frankfurter Buchmesse hat schon seit vielen Jahren einen festen Platz in meinem Terminkalender. Es gibt wohl keine andere deutschsprachige Veranstaltung, auf der sich so viele Verlagsleute auf engstem Raum begegnen. Manchmal reicht es schon aus, von einem Stand zum anderen zu wechseln, um einem alten Freund oder Kollegen in die Arme zu laufen. Gerade bei solchen Zufallsbegegnungen ergeben sich manchmal die interessantesten Gespräche.
Diesmal hatte ich leider kaum Zeit um spontan durch die Gänge zu schlendern, obwohl ich extra für zwei Tage angereist war. Oft musste ich mich sogar aus spannenden Gesprächen loseisen, um rechtzeitig zur nächsten Verabredung zu kommen. Trotzdem blieb noch Zeit für die eine oder andere Witzelei, etwa bei einem Autorentreffen am AVA-Stand, bei dem sich mein Agenturkollege Peter Freund als profunder Kenner alter Action-Heuler erwies, sodass wir einige Zeit über Rohrkrepierer wie Delta Force (Chuck Norris und Hanna Schygulla gemeinsam vor der Kamera!) und andere "Highlights" der Filmgeschichte fachsimpeln konnten.
Mein wichtigster Termin führte mich allerdings zum Stand von Blanvalet, wo ich mich mit Holger Kappel und Urban Hofstetter traf, um letzte Einzelheiten für eine geplante Fantasy-Trilogie festzuklopfen.
Ein persönlicher Höhepunkt war für mich außerdem ein Interview, das ich mit dem belgischen Zeichner Pierre Seron führen durfte. Sein Hauptwerk, die Minimenschen, ist eine Funnyserie mit starken Krimi- und SF-Einflüssen, die meine Phantasie als Kind stark angeregt hat. Ein Interview auf der Messe zu führen ist immer eine sehr beengte und hektische Angelegenheit, trotzdem hat es viel Spaß gemacht, sich mit diesem alten Meister der franko-belgischen Schule zu unterhalten. Dank seiner Ehefrau, die aus dem flämischen Teil Belgiens stammt, und deshalb dolmetschen konnte, habe ich das Gespräch auch gut über die Runden gebracht.
Zum gemütlichen Ausklang gehörte dann der Besuch des Galaktischen Forums. Eine abendliche Zusammenkunft, die seit vielen Jahren vom Verlag Pabel Moewig ausgerichtet wird und sich längst zum zentralen Treffpunkt für deutsche Phantastik-Autoren, -Verleger und –Redakteure gemausert hat.


06. Oktober 2008

Die Verlagsgruppe Lübbe hat sich entschlossen, die ersten neun Maddrax-Romane als Hörbücher zu vertonen. Lübbe Audio ist für seine hochwertigen Produktionen bekannt, deshalb bin ich schon sehr gespannt, wie sich meine beiden Romane »Die Ausgestoßenen« und »Das letzte Opfer« später anhören werden.


23. September 2008

Mittlerweile ist das S.T.A.L.K.E.R.-Prequel »Clear Sky« seit über zwei Wochen im Handel.
Wie erwartet, kurbelt die allgemeine Berichterstattung auch den Verkauf der Bücher an. Dabei zahlt sich nun aus, dass es bereits drei Romane mit einer aufeinander aufbauenden Handlung gibt.
Viele, die erst jetzt auf die Trilogie aufmerksam werden, kaufen gleich alle drei Bücher am Stück.


29. August 2008

Heute durfte ich endlich meine Belege für die Sprechblase 212 aus dem Briefkasten fischen!
Die lange Zeit des Wartens hat sich wirklich gelohnt, denn Gerhard Förster und sein Lay-Out-As Gabriel Nemeth haben sich bei der Gestaltung des acht Seiten langen Interviews selbst übertroffen und so manch rare Illustration ausgegraben, die es in Deutschland bisher noch nie oder nur selten zu sehen gab.
Auch der Rest des Heftes kann sich wirklich sehen lassen und bietet einen hohen Informationsgehalt. Das ein deutscher Zeichner wie Claus Scholz schon seit den Siebziger Jahren in Holland lebt und dort erfolgreich zeichnet, war mir bisher völlig unbekannt. Und auch sonst hat mich der Artikel über die Serie »Der rote Ritter« dazu animiert, mir ein paar entsprechende Alben zuzulegen.


06. August 2008

Heute erreichten mich die ersten Belegexemplare für den Roman »Apokalypse«.
Es ist immer wieder ein schönes Gefühl, die druckfrischen Bücher in Händen zu halten. Der Verkauf des Romans startet wie vorgesehen am 15. August, das Erscheinen von »Clear Sky« (und die damit verbundenen Collectors Edition) wurde dagegen auf Anfang September verschoben.


20. Juli 2008

Heute ging die Leseprobe des dritten Stalker-Bandes »Apokalypse« online. Bei Panini Books gibt es ab sofort die Möglichkeit, kostenlos in den Anfang des Romans hineinzulesen.


17. Juli 2008

Die neue Sprechblase mit dem Hermann-Interview lässt leider weiter auf sich warten, dafür feiert Hermann Huppen heute seinen Siebzigsten Geburtstag. Hoffentlich nimmt sich der fleißige Mann auch eine Auszeit, um im Kreise seiner Familie zu feiern.
Von meiner Seite gibt es dazu nur eins zu sagen: Alles Gute, lieber Hermann! Weiterhin eine so ausgezeichnete Gesundheit und noch viele weitere Jahre des produktiven Schaffens!


07. Juli 2008

Manche Informationen erreichen einen zuerst über Umwege. Gestern ging bei mir die Mail eines russischen Kollegen ein, der mich zu der geplanten Übersetzung meiner S.T.A.L.K.E.R.-Romane befragte. Was sich zuerst wie ein Scherz anhörte, erwies sich – nach einem klärenden Telefongespräch mit meinen zuständigen Redakteuren – als durchaus richtig.
Panini Books verhandelt derzeit tatsächlich mit dem russischen Verlag Eksmo über eine Lizenz für meine »S.T.A.L.K.E.R. – Shadow of Chernobyl« Trilogie.
Bis ich die erste Ausgabe in kyrillischer Schrift in Händen halten kann, wird aber noch einige Zeit vergehen. Die Veröffentlichung des ersten Romans »Todeszone« erfolgt voraussichtlich im Herbst 2009.


26. Mai 2008

Wie ich heute von Panini Books erfahren habe, wird mein dritter S.T.A.L.K.E.R.-Roman der Collectors Edition des »Shadow of Chernobyl«-Nachfolgers »Clear Sky« beigelegt.
Die Auflage dieser limitierten Metallbox beträgt 10.000 Stück.


04. April 2008

Den wenigsten von uns ist es vergönnt, die Helden der Kindheit persönlich zu treffen. Ich hatte heute Glück, denn Hermann Huppen, der Zeichner so genialer Serien wie Andy Morgan, Comanche und Jeremiah, ist für mir mich ein Held aus Kinder- aber auch Erwachsenentagen; und ich durfte ihn heute eine Stunde lang für die Comicfachzeitschrift »Sprechblase« interviewen. Das Gespräch kam im Rahmen einer Signierstunde zustande, bei der ich die Möglichkeit hatte, Hermann in das nahe gelegene Büro eines Drehbuchkollegen bitten zu dürfen (Vielen Dank, Nils!). Die ruhige Umgebung, die wir dort vorfanden, hat sicher zu der entspannten Atmosphäre beigetragen, in der das Gespräch stattfand.
Hermann Huppen war die ganze Zeit über sichtlich gut gelaunt und hat entsprechend kräftig aus dem Nähkästchen geplaudert. Soweit ich weiß, kam dabei das umfangreichste Interview zustande, das bisher mit ihm in Deutschland geführt wurde. Für mich war das Ganze nicht nur hochinformativ sondern auch eine kleine Zeitreise in die Siebziger Jahre, in denen ich mit stets rotglühenden Ohren die neusten Zack- und Primo-Ausgaben verschlungen habe.
Western wie »Die Wölfe von Wyoming« oder realistische Abenteuergeschichten wie »Die Flammenhölle von Caranoa« waren damals weitaus mehr, als nur verdammt gut gemachte Unterhaltung: Sie waren ungeheuer bunte Farbtupfer und bedeuteten immer wieder erlebbare Spannung zu einer Zeit, die weder Privatfernsehen, Videorekorder noch Computerspiele kannte.
Die vielen Stunden voller Spannung und Dramatik, die für mich damals so manchem Regentag erhellt haben, habe ich Hermann nie vergessen. Und sicher ist es auch solch qualitativ hochwertigen Autoren und Zeichnern wie ihm zu verdanken, dass ich selbst irgendwann einmal den Wunsch verspürt habe, etwas ähnlich Spannendes zu schreiben.
Das Interview, das in Ausgabe 212 der Sprechblase veröffentlicht werden soll, ist für mich deshalb mein ganz persönlicher kleiner Tribut, den ich diesem Ausnahmekünstler zolle, der seit über vier Jahrzehnten seine Fangemeinde mit hochwertigen Alben beglückt.
(All jenen, die nun gar nicht wissen, von wem hier eigentlich die Rede ist, sei ein Blick auf Hermanns Homepage http://www.hermannhuppen.be/ empfohlen.)



22. Mai 2008

Die Funkstille der letzten Monate bedeutet keineswegs, dass ich mich von der Schriftstellerei verabschiedet habe. Ganz im Gegenteil. In den vergangenen Wochen war ich (neben meiner Arbeit für Panini Books) mit den Probekapiteln für einen historischen Roman beschäftigt. Außerdem arbeite ich an einem Fantasy-Stoff, der ab Ende 2009 bei einem großen Münchner Publikumsverlag erscheinen soll. Trotz all dieser Projekte möchte ich aber versuchen, mich von nun an regelmäßiger auf dieser Seite zu melden.


1. August 2007

In den letzten Monaten war ich vor allem mit der Vorbereitung neuer Projekte beschäftigt. Exposés mussten ausgearbeitet und Leseproben geschrieben werden.
Mit meinen Freunden Jörg und Corinna Kastner hat es mich Anfang Juli für einige Tage nach Bayern, an den Ammersee gezogen. Dort konnte ich auf einer Veranstaltung der Autoren-Agentur AVA-International meine Verlagskontakte weiter ausbauen. Wenn sich nur ein Teil der Projekte realisiert, die sich im Moment abzeichnen, bin ich für die nahe Zukunft gut beschäftigt.
Im Moment genieße ich aber die Früchte meiner aktuellen Veröffentlichung.
Mitte Juli ist endlich der zweite Roman zu S.T.A.L.K.E.R. – Shadow of Chernobyl in die Läden gekommen. Die Reaktionen darauf, die mich bisher per Mail und in den einschlägigen Foren erreicht haben, sind durchweg positiv.
Die ersten Verkaufszahlen sehen ebenfalls sehr gut aus.
So darf es gerne bleiben.


5. April 2007

Während der Signierstunde bei »Bulldog Games« ging es recht gemütlich zu, trotzdem war ich erstaunt, wie viele Leser sich im kleinen Städtchen Springe extra auf den Weg gemacht haben, um sich ein Exemplar des ersten S.T.A.L.K.E.R.-Romans signieren zu lassen. Das war wirklich eine schöne Erfahrung, der hoffentlich noch viele weitere solcher Aktionen folgen werden.


04. März 2007

Einer meiner Maddrax-Romane kommt zu neuen Ehren. Im Rahmen einer Werbeaktion, bei der die Hamburger Morgenpost mit dem Bastei-Verlag kooperiert, wird Band 42, »Die Unsterblichen«, als zweiteilige Zeitungsbeilage nachgedruckt. Teil Eins soll am Freitag, den 13. April erscheinen (na, wenn das kein gutes Datum für einen Phantastik-Roman ist :-). Die Fortsetzung einen Tag später, am 14. April 2007.


01. März 2007

Inzwischen liegt die März-Ausgabe von »Level 1« am Kiosk aus – und damit auch der zweite Teil des Comics »See des Grauens«.


12. Februar 2007

Am 23. März dieses Jahres erscheint nicht nur das von vielen Fans lang erwartete Computerspiel »S.T.A.L.K.E.R. – Shadow of Chernobyl« sondern auch eine auf 17.777 Exemplare limitierte Sonderedition, der u.a. der erste Panini-Roman beiliegen wird. Aus Händlerkreisen ist zu hören, dass gar nicht so viele Boxen geordert werden können, wie bereits Vorbestellungen vorliegen. Damit wird die verkaufte Buchauflage schlagartig auf über 25.000 Exemplare anschwellen.
Eine Zahl, die sich wirklich sehen lassen kann – und die hoffentlich auch den Verkauf des zweiten Teils kräftig ankurbeln wird.
Zur Feier des Tages werde ich am 23.04. meinen alten Freund Andreas Isleif in seinem Laden »Bulldog Games« in Springe besuchen, um dort alle an diesem Tag verkauften Stalker-Romane (ob im Radiation Pack oder einzeln) zu signieren.


24. Januar 2007

Mit der Februar-Ausgabe von »Level 1« (gerade druckfrisch am Kiosk gesichtet) startet der Abdruck des Comics »See des Grauens«, den Carsten Dörr nach meinem Manuskript gezeichnet hat.


11. Januar 2007

Gestern Abend stand wieder einmal der Besuch des Drehbuchstammtischs an. Beim üblichen Umweg zum Bahnhofskiosk fiel mir die Januar-Ausgabe des US-Magazins »Heavy Metal« in die Hände. Auf dem Cover räkelt sich eine Blondine mit Weihnachtsmannmütze vor einem futuristischen Gefährt. Irgendwie nicht ganz dem Monat angemessen, genauso wenig wie das hiesige Wetter, das eindeutig zu warm und zu stürmisch ist.
Auf den Seiten 68 bis 77 gibt es dafür den Comic »A deadly Mission«, den Oliver Ferreira nach meinem Manuskript gezeichnet hat. Die Übersetzung ins Englische stammt wieder von meiner Kollegin Claudia Kern.
Im Editorial freut sich Herausgeber Kevin Eastman, das Olli und ich erneut im Heft vertreten sind.
Das Jahr fängt gut an.


17. Dezember 2006

In den USA wurde die Januar 2007 Ausgabe von Heavy Metal bereits ausgeliefert. In diesem Blog heißt es zu Olivers und meinem Beitrag:

Another story, »A Deadly Mission«, had more of a medieval context, as a band of high priests send a trickster into a rival kingdom to bring down its monarchy, and in a twist of an ending, the antihero realizes that he’s been manipulated into an unwitting Kamikaze mission. It’s an
interesting enough tale with dynamic characters and epic potential, but told in exactly the amount of pages needed to tell such a story. I can appreciate a dense page layout rather than a drawn out adventure told simply for length’s sake.

Eine andere Geschichte, »Eine tödliche Mission«, steht in einem mittelalterlichen Kontext. Es geht um eine Gruppe von Hohepriestern, die einen Gaukler in ein gegnerisches Königreich schicken, um dessen Monarchie zu vernichten. Erst am Ende erkennt der Antiheld überraschend, dass man ihn auf eine Kamikazemission geschickt hat.
Diese interessante Geschichte mit dynamischen Figuren und epischem Potential wird in genau der richtigen Länge erzählt. Ich mag es, wenn eine Geschichte so dicht erzählt wird, anstatt sich mit aller Macht episch auszubreiten. (Übersetzung: Claudia Kern)


29. November 2006

Heute hat mir die Panini-Redaktion den Veröffentlichungstermin für den zweiten S.T.A.L.K.E.R. – Roman mitgeteilt. Er wird im Mai 2007 unter dem Titel »Inferno« erscheinen.


20. November 2006

Vorhin habe ich am Kiosk die zweite Ausgabe des Game-Magazins »Level 1« entdeckt, das u. a. den Comic »Die letzte Runde« enthält, den der Mainzer Grafiker Martin Klein nach meinem Skript gezeichnet hat.


09. November 2006

Nachdem ich ein Taschenbuch beendet habe, das im nächsten Jahr unter Pseudonym erscheinen wird, gönne ich mir ein paar Tage Ruhe. Danach gibt es diversen Kleinkram zu erledigen (Exposes, Artikel und ähnliches) bevor ich das nächste Werk in Angriff nehme.


02. Oktober 2006

Heute gab es wieder einmal Post aus New York City. Diesmal sind es Verträge für den Comic »Tödliche Mission«, den der Hamburger Grafiker Oliver Ferreira nach meinem Skript gezeichnet hat. Die Veröffentlichung in dem amerikanischen Magazin »Heavy Metal« ist für den Januar 2007 vorgesehen.


26. August 2006

Der Besuch der Games Convention in Leipzig gehört für mich inzwischen zum Pflichtprogramm. Nirgendwo sonst in Deutschland kann man sich so geballt über die neusten Spiele und Trends der Computerspiel- und Konsolenbranche informieren. Auch am Stand von Panini geht es in diesen Tagen heiß her. Nicht nur wegen der lesehungrigen Spielerschar, sondern auch, weil die Panini-Redakteure den persönlichen Kontakt mit den anwesenden Entwicklern und Publishern nutzen, um das eine oder andere Projekt unter Dach und Fach zu bringen. Dabei hat sich unter anderem ergeben, dass ich den zweiten Stalker-Roman alleine schreiben werde.


03. Mai 2006

Auf einem Streifzug durchs Internet habe ich einige Stimmen zum S.T.A.L.K.E.R.-Roman zusammengetragen:
Claudia Kern und Bernd Frenz haben alle Register ihres Könnens gezogen, und das sind nicht mal wenige. Anscheinend konnten die beiden recht frei arbeiten, was dem Buch eine besondere Note verleiht.

analysiert Erik Schreiber in »Der phantastische Bücherbrief«

Eine gut geschriebene, äußerst spannende und düstere Geschichte, die den Leser dem zweiten Band der geplanten Trilogie entgegenfiebern lässt. Für mich eine der größten Überraschungen und das bisherige Highlight der PC-Roman-Reihe des Panini-Verlags.

rezensiert Frank Drehmel auf »Phantastik-News.de«

Komplex und vielschichtig und einfach gut und spannend be- und geschrieben das ganze. Wie gesagt: Her mit dem zweiten Teil.
schmeichelt Thomas Folgmann in seiner Bücherrubrik auf »foltom.de«

Hierbei gelingt es ihnen (den Autoren) markante Gestalten zu zeichnen, ohne zu sehr ins Klischeehafte abzurutschen. Insoweit ist dieser Roman auch für Nicht-Spieler lesenswert, und lässt gespannt auf die weiteren Titel warten.
fasst Carsten Kuhr bei »fantasyguide.de« zusammen


14. April 2006
So schön das Leben als Freiberufler auch ist, als Autor hockt man Tag für Tag viele Stunden alleine vor dem Bildschirm und vermisst ab und an den Klang einer menschlichen Stimme, die nicht aus dem Radio oder dem Telefonhörer kommt. Umso schöner ist deshalb der tägliche Gang zur Buchhandlung meines Vertrauens (Antiquariat Wilder in der Limmerstraße) und der abendliche Besuch bei Freunden. Gegenüber einem kleinen Schwatz mit Kollegen bin ich auch nie abgeneigt, deshalb bin ich gerne der Einladung zum ersten Drehbuchautoren-Stammtisch in Hannover gefolgt. Knapp zehn Damen und Herren haben sich bei dieser Gelegenheit zusammengefunden und alle waren überrascht, wer so alles unerkannt in seinem stillen Kämmerlein vor sich hin arbeitet.

Es war auf jeden Fall ein sehr angenehmer Abend, bei dem viel gelacht wurde aber auch viele Informationen flossen. Nächsten Monat bin ich mit Sicherheit wieder dabei.


30. März 2006
Heute war ich in geheimer Mission mit den Dino-Redakteuren unterwegs. Unsere Mission: eine süddeutsche Spieleschmiede aufsuchen und einen Roman zu einem brandneuen Spiel vorbereiten. Worum es dabei geht, wird noch nicht verraten. Wie es aussieht, werde ich diesmal aber unter einem Pseudonym arbeiten.


24. März 2006
In meinem Briefkasten herrscht zwar noch gähnende Leere, aber auf das Pressezentrum am Hauptbahnhof ist Verlass. Mit leicht zitternden Händen habe ich heute Nachmittag die aktuelle Heavy Metal Ausgabe aus dem Comicregal gezogen. Ich musste zum Glück nur einige Male blättern, dann lag sie auch schon vor mir – die englische Version von »See des Grauens«.

Carsten und ich sind immer noch ganz aus dem Häuschen. Heavy Metal existiert bereits über fünfundzwanzig Jahre und der Inhalt hat mich schon in jungen Jahren schwer beeindruckt. Einmal selbst in der amerikanischen Ausgabe zu erscheinen, hätte ich mir als Sechzehnjähriger natürlich nie träumen lassen. Diese Veröffentlichung ist für Carsten und mich wirklich etwas ganz besonderes.


18. März 2006
Uff. Geschafft. Hinter mir liegen zwei Tage Buchmesse, und auch in diesem Jahr hat sich der Weg nach Leipzig gelohnt. Es macht einfach Spaß, so viele Freunde, Kollegen, Redakteure und Verleger zu treffen, außerdem fällt bei den Gesprächen immer wieder die eine oder andere Info ab, die sonst an mir vorbei gegangen wäre. Neben dem Wiedersehen mit Klaus Bollhöfener, Frank Rehfeld, Michael Markus Turner und Frank Festa habe ich mich besonders über meinen Besuch am Panini-Stand gefreut. Die für die Videogame-Romane zuständigen Redakteure Jo Löffler und Holger Wiest zeigten sich an beiden Tagen äußerst gut gelaunt, vermutlich auch deshalb, weil sich die S.T.A.L.K.E.R. – Verkäufe (trotz des weiterhin ausstehendem Game-Release) recht ansprechend entwickeln. Der zweite Teil soll noch in diesem Jahr geschrieben werden. Hoffentlich trudelt die Beta-Version tatsächlich bald bei Claudia und mir ein.

Die Hin- und Rückreise habe ich übrigens mit meinem Freund und Kollegen Siegfried Tesche (Deutschlands größtem James Bond Experten) bestritten. Dabei ging es recht launig und unterhaltsam zu, denn gemeinsam fahren macht nun mal viel mehr Spaß, als alleine die Autobahn unsicher zu machen. Wenn nichts dazwischen kommt, gehen wir nächstes Jahr wieder gemeinsam auf Tour.


15. Februar 2006
Im Netz surfen macht Spaß, vor allem, wenn man bei einem Blick auf die Seite des Comicmagazin »Heavy Metal« feststellt, dass die Vorschau auf die Frühjahrsausgabe online ist. Unser Beitrag wird mit aufgeführt, damit ist es also offiziell: In wenigen Wochen steht die erste Veröffentlichung in den USA an.


18. Dezember 2005
Passend zur aktuellen S.T.A.L.K.E.R. – Veröffentlichung hat Carsten Kuhr mit mir ein Interview für das Internetportal Phantastik-News.de geführt, das dort seit heute einsehbar ist.


14. Dezember 2005
Endlich, es ist soweit. Nach einigen misslichen Verzögerungen liegt der Roman zu »S.T.A.L.K.E.R. – Shadow of Chernobyl« endlich in allen Buchhandlungen aus. Sicherlich etwas zu spät, um noch vom Weihnachtgeschäft zu profitieren, aber hoffentlich gerade noch rechtzeitig, um bei allen Vorbestellern unterm Tannenbaum zu landen.
Cover, Satz und Druck sind wirklich hervorragend geworden.
Da gibts nichts – dieses Buch liegt wunderbar in der Hand.
Für mich das schönste Geschenk zum diesjährigen Fest.


07. November 2005
Heute lag Post aus den USA im Briefkasten, aus New York City, um genau zu sein. Debby Yanover, Managing Editor des bekannten Comic Magazins Heavy Metal, hat Carsten Dörr und mir die Verträge für die englische Version von »See des Grauens« zugesandt. Deutsche Leser konnten die Geschichte bereits letzten Monat in Happy Halloween verfolgen, die Veröffentlichung in Heavy Metal ist für den Februar 2006 vorgesehen.


04. Oktober 2005
Dieser Sommer war nicht nur äußerst verregnet, sondern auch prall gefüllt mit Arbeit. Während andere mit dem Flieger in den sonnigen Süden geflohen sind, habe ich zusammen mit meiner Kollegin Claudia Kern vor der Tastatur gesessen und die Vorgeschichte zu dem PC-Game »S.T.A.L.K.E.R. – Shadow of Chernobyl« geschrieben. Claudia und ich sind bereits ein eingespieltes Team und so ging auch diese Zusammenarbeit problemlos über die Bühne. Unser Lektor Manfred Weinland zeigte sich denn auch mit dem Roman sehr zufrieden.
Ob er Recht hat? Das lässt sich Anfang November in allen Buchhandlungen überprüfen.

Es gibt aber auch schon einige aktuelle Veröffentlichungen zu vermelden.
So liegt seit dem 30. September das Magazin Happy Halloween an den Kiosken aus, das u. a.
einen Comic enthält, den ich für den äußerst talentierten Zeichner Carsten Dörr getextet habe.
Einfach mal einen Blick hinein werfen.
Es lohnt sich.

Außerdem erscheint heute Maddrax Band 149, mit dem ich den aktuellen Großzyklus beende, bevor Michael Schönenbröcher in 14 Tagen den Aufbruch zu gänzlich neuen Ufern einleitet. Fans der Serie dürfen sich schon mal festschnallen, denn es geht wieder kräftig zur Sache und so mancher beliebter Seriencharakter muss ins Gras beißen.


10. Juni 2005
Die Umbauarbeiten haben sich zwar ein wenig in die Länge gezogen, doch heute ist es endlich soweit. Meine Homepage erstrahlt in neuem Glanze. Sie ist jetzt etwas heller gestaltet und damit sicher auch besser lesbar, als im alten Design.


29. Mai 2005
Zur Zeit liegt noch mein Roman »Im Land der Feuerdrachen« (Maddrax Band 140) an den Kiosken aus, doch ich sitze bereits am Abschluss des aktuellen Zyklus, in dem sich die Konflikte der letzten fünfzig Bände zuspitzen und in einem großen, finalen Showdown münden. Es ist schön zu sehen, wie sich jetzt vieles nahtlos ineinander fügt, aber auch ein schweres Stück Arbeit, alle Handlungsfäden unter einen Hut zu bringen.
Darum belasse ich es bei dieser kurzen Zwischenmeldung und begebe mich rasch wieder an die Tastatur.


06. Mai 2005
Heute ging es im Auftrag der COMIXENE ins Rathaus von Hannover.
Der Grund für die besondere Mission: Hannover ist Partnerstadt von Hiroshima und da sich der Atombombenabwurf auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki im August zum sechzigsten Mal jährt, wurde eine Ausstellung eröffnet, in denen Überlebende der Katastrophe ihre Erlebnisse aufgezeichnet haben.
Zu diesem Anlass war auch der Mangazeichner Keiji Nakazawa angereist, selbst ein Augenzeuge der Explosion, der sein Kindheitstrauma in dem Manga »Barfuss durch Hiroshima« (deutsch bei Carlsen) verarbeitet hat. Eine wirklich beeindruckende Biografie, die nicht nur die nuklearen Gräuel beschreibt, sondern auch einen kritischen Blick auf die japanische Kriegs- und Nachkriegsgesellschaft wirft. Auch für Leute, die sonst nichts mit Mangas am Hut haben, eine wirklich lohnende Lektüre.
In Japan wurden bereits über sechs Millionen Exemplare dieses Comics verkauft und er ist der einzige Manga, der in den Schulen als Unterrichtsstoff eingesetzt wird. Welch hohes Ansehen Keiji Nakazawa in seinem Land genießt, bewies schon das Kamerateam des japanischen Staatsfernsehens, das ihn für eine Dokumentation begleitet hat.
Nach der Eröffnungsrede durch Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg und der Besichtigung der Ausstellung bekamen Martin Jurgeit und ich dann noch die Gelegenheit, Keiji Nakazawa für die COMIXENE zu interviewen. Bei dem interessanten Gespräch erwies sich der fast Siebzigjährige als äußerst freundlicher und gut gelaunter älterer Herr, der uns fachkundig Rede und Antwort stand.
Gruselig war nur, dass uns der Kameramann zwischendurch äußerst nah auf den Pelz gerückt ist. Hoffentlich drückt es die Zahl fernöstlicher Touristen nicht nach unten, falls Martin und ich einmal in Großaufnahme über japanische Bildschirme flimmern.


28. April 2005
In der aktuellen Ausgabe der PC Power Play hat meine geschätzte Kollegin Claudia Kern bereits die Katze aus dem Sack gelassen, deshalb kann ich es nun ebenfalls verkünden: Der erfolgreich im Segment Computerspiel-Romane operierende Dino-Verlag hat die Lizenz erworben, eigene Bücher zu dem seid langem erwarteten Ego-Shooter »S.T.A.L.K.E.R. – Shadow of Chernobyl« zu veröffentlichen. Die Verträge mit den ukrainischen Programmierern sind bereits unterschrieben und die Umsetzung wurde in Claudias und meine Hände gelegt. Wir haben uns auch bereits getroffen und zusammen ein Exposé für ein Prequel entworfen, das die Vorgeschichte des Spiels erzählen soll.
In S.T.A.L.K.E.R. geht es um eine radioaktiv verseuchte Zone, in der allerlei Mutationen und sonstige Gefahren auf die Helden lauern.
Nach fünf Jahren Maddrax also fast ein Heimspiel.


04. April 2005
Heute ging bei mir eine Email von Kevin Eastman ein, dem Herausgeber des US-Comic-Magazins Heavy Metal. Der Mann ist wirklich schwer beschäftigt und nur schwer zu erreichen, trotzdem hat er sich die Zeit genommen, mir mitzuteilen, dass der Comic »See des Grauens«, den ich für den Zeichner Carsten Dörr geschrieben habe, noch im Laufe dieses Jahres in Heavy Metal erscheinen wird.
Eine Veröffentlichung in den USA, das ist natürlich schon etwas ganz Besonderes. Hoffentlich dauert es nicht mehr allzu lange, denn ich brenne wirklich darauf, Carstens Seiten im Vierfarbdruck zu sehen.


21. März 2005
Dank Robis – angeblich – untrüglichem GPS-Navigationssystem liegen einige abenteuerliche Tage hinter mir, in denen ich Leipzigs dunkelste Ecken erkunden durfte. Abgesehen von einigen nächtlichen Irrfahrten lief aber zum Glück alles glatt.
Auf der Leipziger Buchmesse geht es insgesamt wesentlich entspannter zu als in Frankfurt. So hatte ich nicht nur Zeit, mich mit alten Freunden und Bekannten zu unterhalten, sondern auch ausgiebig Gelegenheit, neue Kontakt zu knüpfen. Auf dem Messegelände bewegen sich so viele Autoren, Redakteure und Literaturagenten auf engstem Raum, dass sich die Wege aller Beteiligten beinahe zwangsläufig kreuzen. Meist reicht es schon, wenn zwei Personen plaudernd beieinander stehen, und die Runde wächst von ganz alleine an.
Neben dem Cafe-Bereich für Fachbesucher hat sich für mich vor allem der VPM-Stand immer wieder als lohnende Anlaufstelle erwiesen. An dieser Stelle deshalb ein großes Dankeschön an Klaus Bollhöfener und Klaus N. Frick, die nicht nur reichlich Kaffee vorrätig hatten, sondern mich auch mehreren interessanten Leuten vorgestellt haben.
Die Tage von Donnerstag bis Sonntag waren aber nicht nur beruflich lohnend, sie boten auch endlich wieder mal Gelegenheit, mit meinen alten Freunden Michael Möller und Rochus Hahn gemütlich das eine oder andere Bier zu trinken. Früher haben wir gemeinsam so manches Projekt ausgeknobelt, inzwischen sehen wir uns leider nur noch selten. Nächstes Jahr steigen wir deshalb wieder im selben Hotel ab, das ist schon beschlossene Sache.


14. März 2005
Am kommenden Donnerstag startet die Leipziger Buchmesse, die ich in diesem Jahr zum ersten Mal besuchen werde. Sie soll wesentlich kleiner sein, als die Frankfurter Buchmesse, aber auch nicht so voll und weniger hektisch. Ich bin schon gespannt, was mich erwartet, vor allem, weil ich einige Freunde und Bekannte wiedertreffen werde.


28. Februar 2005
Bei Zaubermond ist ab sofort die zweite Vampir-Horror Anthologie lieferbar. Sie enthält vier Geschichten. Unter anderem den Nachdruck meiner Novelle »Das siebente Opfer«, die den Auftakt zu einer Trilogie um die Erlebnisse einer Archäologin bildet, die bei ihrer Arbeit immer wieder mit okkulten Phänomenen konfrontiert wird. Die Teile zwei und drei folgenden in den nächsten beiden VH-Anthologien.


11. Februar 2005
Zurück in Hannover erhalte ich die Nachricht, das Hans-Ulrich Steffan im Laufe der letzten Nacht verstorben ist. Obwohl wir nur selten zusammen gearbeitet haben, bin ich doch ein wenig geschockt. Tags zuvor hat er noch einen absolut gesunden und munteren Eindruck gemacht. Mir wird wieder einmal bewusst, das nichts auf dieser Welt sicher und verlässlich ist.
Nach Heike Giesa und Walter Ernsting ist Hans-Ulrich Steffan die dritte Person aus dem Heftromanumfeld, die innerhalb weniger Wochen verstirbt.
Kein guter Start ins Jahr 2005.


10. Februar 2005
Ich gebs zu, ich schlafe gerne lang und stehe nur vor 10:00 Uhr morgens auf, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Einer der Vorzüge des freiberuflichen Daseins besteht schließlich darin, sich die Arbeitszeit frei einzuteilen. Hin und wieder gibt es allerdings Autorenkonferenzen – dann steht meinereiner schon mal mit schweren Augenlider um 05:40 in der Früh auf dem Bahnsteig und freut sich darauf, noch ein wenig im ICE weiter zu dösen.
Vor dem Schlaf hat die Deutsche Bundesbahn allerdings die Verspätungen gesetzt. Umsteigen in Dormund klappte natürlich nicht, weil die Anschlusszüge nicht warten konnten. Und die Hoffnung, am Aschermittwoch vor aufgedrehten Rheinländern sicher zu sein, zerschlug sich spätestens in der S-Bahn nach Bergisch Gladbach, die ich mit einer fröhlichen Wandergruppe teilte, direkt einer munteren Kölnerin gegenüber sitzend, die ein Karnevalslied nach dem anderen zum besten gab. Interessanter Weise war ich nicht der Einzige, der das daneben fand. Auch ihre Wanderbrüder und –schwestern schienen eher peinlich berührt zu sein.
Mit einem gehörigen Schlafdefizit im Verlag angekommen, traf ich mich dort mit meinen Kollegen Michael Schönenbröcher, Thomas Ziebula und Michael Markus Thurner, um das Zyklenende zu besprechen und erste Ideen für die Bände jenseits der 150 festzuhalten.
Wie immer, ging es recht lebhaft zu, doch es wurde auch viel gelacht, sodass schon mal der Chefredakteur zu Tür hineinsah, um zu prüfen, ob auch wirklich gearbeitet wird.
Mittags gab es dann Pizza auf Kosten des Hauses. Neben Andreas Muhs und Holger Kappel gesellte sich auch der langjährige Basteilektor Hans-Ulrich Steffan zu uns, den ich bisher nur vom Telefon kannte.
Einer der großen Vorzüge der Verlagsbesuche ist es, sich einmal von Angesicht zu Angesicht kennen zu lernen.


08. Februar 2005
Heute vor fünf Jahren erschien die erste Ausgabe von Maddrax. Mittlerweile liegt Heft 132 am Kiosk aus und die Serie steuert mit Volldampf auf das Zyklusende zu, um dann mit Band 150 völlig neue Wege einzuschlagen. Angesichts der heutigen Kurzlebigkeit kann unser Fünfjähres Jubiläum gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. In den letzten Jahren wurden mehrere neue Serien gestartet, von denen die meisten bereits wieder eingestellt sind. Maddrax hält dagegen tapfer seinen Kurs. Irgendetwas scheinen wir (Autoren und Redaktion) also richtig zu machen.
Eigentlich war für heute eine Autorenkonferenz geplant, um die zukünftige Handlung festzuklopfen, aber ein Blick auf den Kalender warnte uns noch rechtzeitig davor, dass wir dann mitten in den Kölner Karnevalstrubel geraten würden.
Deshalb wurde das Treffen um einen Tag verschoben, denn am Aschermittwoch ist das närrisch Treiben bekanntlich vorbei.


24. Januar 2005
Kleine Frage. Weiß irgendjemand, was Бернд Френц bedeutet? Nun, das sind keine ägyptischen Hieroglyphen, sondern kyrillische Schriftzeichen, die auf der bulgarischen Ausgabe des ersten Maddrax-Taschenbuches prangen. Ich habe einige Zeit gerätselt, ob damit wirklich mein Name gemeint sein könnte, bis ein Freund mit russischen Sprachkenntnissen (huhu Schille) bei mir zu Besuch war, der verwundert fragte: »Wieso steht denn da Bernd Frenz auf dem Buch?«
Aber auch hierzulande sind in den vergangenen Monaten weitere Hardcover und Taschenbücher erschienen, zu denen ich Geschichten beigetragen habe. Etwa das Atlan Centauri Hardcover und das 6. Maddrax Taschenbuch.
Unter der Rubrik »Bibliographie« wurden die Cover der entsprechenden Bände hinzu gefügt.


07. November 2004
Gestern gab es eine große Signierstunde auf der Comic- und Romanmesse in Köln-Mühlheim. Neben diversen Zeichnern saßen auch die Bastei-Autoren W. K. Giesa, Claudia Kern und meine Wenigkeit auf dem Podium, um unsere Romane zu signieren. Meine anfängliche Befürchtung, dass wir – im Vergleich zu den Zeichnern – nicht viel zu tun haben würden, erwies sich zum Glück als unbegründet. Bis aus Wien kamen einige Besucher angereist, um sich in Köln mit neuem Lesestoff einzudecken. Viele von ihnen nutzen die Gelegenheit, sich ihre Maddrax-Ausgaben unterschreiben zu lassen, oder mit den Autoren zu fachsimpeln. Ein Fan aus München hatte sogar die Nacht im Auto verbracht, um pünktlich um 11:00 Uhr in die heiligen Hallen stürmen zu können. Das nenne ich wahren Einsatz.